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TIZIAN plus im Kyffhäuserkreis

Zielgruppen sind: Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die Leistungen nach dem SGB II beziehen, länger als 12 Monate arbeitslos sind oder bei denen aufgrund multipler persönlicher und sozialer Problemlagen eine Heranführung an die Erwerbstätigkeit in weniger als 12 Monaten unwahrscheinlich ist. Dabei stehen insbesondere erwerbsfähige Hilfsbedürftige mit Sucht-, Schulden- und psychischen Problemen im Fokus der Projektaktivitäten. Ein Projektbeginn wird zum 01.01.2019 angestrebt und sieht die Begleitung für 18 TeilnehmerInnen vor. Die derzeit geplante Laufzeit beträgt 24 Monate. Der Trägerverbund richtet zwei Beratungspunkte im Kyffhäuserkreis ein. Der Betreuungsschlüssel für den/die Case Manager*in (Fallmanager*in) wird mit 1:20 gewährleistet. Ergänzend dazu wird Anleitungspersonal mit einem Personalschlüssel von 1:40 vorgehalten. Ein Beratungspunkt wird in Roßleben/Artern durch das AWZ Roßleben der VHS-Bildungswerk GmbH und ein Beratungspunkt in Sondershausen durch die FAU eingerichtet. An jedem Stützpunkt wird ein*e Case Manager*in beschäftigt. Somit können im Hinblick auf die Unterstützungsaktivitäten mit beiden Dienststellen des Jobcenters Kyffhäuserkreis in Artern und Sondershausen zielorientierte Kooperationen umgesetzt werden. Damit sowie mit der aufsuchenden Beratung wird auch der zu erwartenden eingeschränkten Mobilität der Teilnehmenden Rechnung getragen. Bei der Planung der Integrationsschritte werden alle in der Region vorhandenen Angebote genutzt. Hierbei ist hervorzuheben, dass die bei den beiden Partnern vorhandenen Einrichtungen und Angebote unkompliziert und ggf. auch kurzfristig genutzt werden können. Spezielle Ausgangslage/Problemanalyse: Der Kyffhäuserkreis gilt laut OECD- Studie als ländlich geprägter und strukturschwacher Landkreis in Thüringen. Neben wenigen Großunternehmen prägen vor allem klein- und mittelständische Firmen die Wirtschaftsstruktur. Zunehmende Bedeutung bei Vermittlungshemmnissen bekommen gesundheitliche Hindernisse. Psychische Erkrankungen nehmen hinsichtlich der Verhinderung der Arbeitsaufnahme genauso an Bedeutung zu wie ungelöste Suchtproblematiken. Hier spielen neben Alkoholsucht zunehmend synthetische Drogen eine Rolle. In vielen Fällen handelt es sich um multiple Vermittlungshemmnisse. Zu den gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt oft eine prekäre finanzielle Situation (Überschuldung), die ohne geeignete Unterstützung kaum zu bewältigen ist. Bei einer Vielzahl der potenziellen Teilnehmenden bestehen zudem weitere Vermittlungshemmnisse, wie berufliche Desorientierung, fehlende berufliche Kenntnisse, eingeschränkte Mobilität, mangelnde Flexibilität, gestörtes Selbstwertgefühl, mangelnde Eigeninitiative, nicht abgesicherte Kinderbetreuung u.a., welche durch das herkömmliche Maßnahmeangebot nicht erreicht werden. Ergebnisse: Bei 53 % der zugewiesenen Teilnehmer/innen wird die Beschäftigungsfähigkeit wiederhergestellt. Dazu zählt unter anderem die Fähigkeit, pünktlich und zuverlässig Termine wahrzunehmen sowie die Kontaktaufnahme zum regionalen Arbeitsmarkt, z.B. durch Maßnahmen bei Arbeitgeber gem. § 45 SGB III. Für 35 % der Teilnehmer, deren Beschäftigungsfähigkeit wiederhergestellt wird, werden berufliche Qualifizierungsangebote nutzbar gemacht. Die beiden letztgenannten Zielerreichungsindikatoren lassen sich anhand der Förderpläne messen. Bei 80 % der begleiteten Teilnehmer*innen kann im Verlauf des Case Managements sowie zum Ende ihrer Projektteilnahme eine Stabilisierung der eigenen Person bzw. eine Verbesserung der persönlichen Ausgangssituation festgestellt werden, ebenfalls messbar am fortgeschriebenen Förderplan. 22 % der dem Projekt zugewiesene Teilnehmer/innen werden erfolgreich beruflich integriert, das heißt sie nehmen ein sozialversichungspflichtiges Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis auf.

Steckbrief

Projektdaten

Projekt

TIZIAN plus im Kyffhäuserkreis

Projektort

06571 Roßleben

Richtlinie

Aktivierung

Fördergegenstand

TIZIAN

Laufzeit

01.01.2019 bis 31.12.2021

Volumen ( € )

310.210,37

Projektträgerdaten

Projektträger

VHS-Bildungswerk GmbH Zweigniederlassung Thüringen

PLZ, Ort

99867 Gotha

E-Mail-Adresse

wbz.gotha@vhsbw.de

Für Inhalt und Bilder zeichnet sich der Urheber verantwortlich.

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