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ThINKA Altenburg Nord

Seit 01.04.2013 gibt es das Projekt ThINKA Altenburg Nord. Unter der Trägerschaft der AWO AJS gGmbH. Mittels Einzelfall-, Netzwerk- und Sozialraumarbeit konnten bereits 149 BürgerInnen in ihren individuellen Anliegen unterstützt und begleitet werden. Der Bedarf wächst stetig und zeigt die Notwendigkeit des Angebotes. Mittelpunkt unserer Arbeit ist das Quartier Altenburg Nord. Am 31.12.2012 lebten 7.074 Menschen in diesem Sozialraum. Verglichen mit den anderen Stadtteilen hat Altenburg Nord die höchste Einwohnerzahl und somit eine hohe Zahl an Kindern und Jugendlichen, Familien und ausländischen Bürgern (3,3 %). Der Anteil der Menschen über 65 Jahre und älter ist ebenfalls sehr hoch. Dieser Stadtteil ist eines der größten Neubaugebiete der Stadt. Die drohende Armut belastet bzw. benachteiligt die Lebenschancen der Bewohner. Viele Familien mit Kindern und Alleinerziehende sind davon betroffen. Bedenklich ist, dass viele dieser Betroffenen sich selbst oft aufgegeben haben und an eine Lebensveränderung nicht mehr glauben. Es zeichnen sich vermehrt Problemlagen durch Arbeitslosigkeit, Alkoholismus, Krankheit, Kriminalität und soziale Isolation ab. Wir müssen in diesem Stadtteil weiterhin tätig sein. Die betroffenen Bewohner müssen wieder daran glauben, dass sich etwas in Ihrem Leben verändern kann. Die soziale Integration der Hilfesuchenden steht im Vordergrund und ist die wichtigste Grundlage, um sich wieder in eine geregelte Beschäftigung integrieren zu können. Es muss Ihnen aufgezeigt werden, welche Beratungs- und Unterstützungshilfen sie erhalten können. Ziel des Projektes ist die Organisation und Steuerung bedarfsgerechter Angebote der sozialen und beruflichen Integration in Altenburg Nord. Dazu wurden in den vergangenen 1,5 Jahren Bürgerlotsen eingesetzt und dies werden wir auch weiterhin tun. Unsere Bürgerlotsen sind bereits ein fester Bestandteil im Wohnquartier Nord geworden. Die BürgerInnen nutzen das Beratungsangebot in hohem Maß. Viele beschreiben die Unterstützung durch ThINKA als Rettung im kaum überschaubaren Behördennetzwerk. Situationen werden individuell besprochen, der Hilfebedarf festgestellt und gemeinsam nach einem Lösungsweg gesucht. Schritt für Schritt wird jeder Mensch begleitet und an die entsprechende Stelle im vorhanden Netzwerk (z.B. Jobcenter, Beratungsstellen der Stadt Altenburg, Wohnungsgesellschaften, TIZIAN oder LAP usw.). Hilfe zur Selbsthilfe, unter dem Aspekt der Freiwilligkeit, ohne Druck von oben oder drohenden Sanktionen ist das Ziel des Projektes. Diese individuelle Methode der Einzelfallarbeit ist ein bedeutender Baustein zur Erreichung der Aktivierung jedes Hilfesuchenden. Des Weiteren werden wir uns Netzwerkarbeit vorantreiben. Aufgrund der Erfahrungen der letzten 1,5 Jahre ist es notwendig, dass diese Beratungsstelle auch weiterhin im Stadtteil Altenburg Nord besteht. Auch die Stadt Altenburg ist mit unseren Ergebnissen sehr zufrieden und wird unsere Arbeit weiter unterstützen

Steckbrief

Projektdaten

Projekt

ThINKA Altenburg Nord

Projektort

04600 Altenburg

Richtlinie

Armutsprävention

Fördergegenstand

ThINKA

Laufzeit

01.01.2015 bis 31.12.2017

Volumen ( € )

333.873,09

Projektträgerdaten

Projektträger

Arbeiterwohlfahrt Alten-, Jugend- und Sozialhilfe gGmbH

PLZ, Ort

99084 Erfurt

E-Mail-Adresse

ajsggmbh@awo-thueringen.de

Für Inhalt und Bilder zeichnet sich der Urheber verantwortlich.

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